Systemische Therapie
Im Family-Blog gibt es Neuigkeiten zu Themen des Instituts Family Affair und der systemisch-phänomenologischen Therapie
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25.Nov.2022

Erholungspause

Liebe Freunde, Klienten und KollegInnen,

am 18.11. hatte ich eine Schultersehnen OP in der Bremer Roland Klinik und erhole mich gerade zu Hause davon. Etwa 4 Wochen muss ich eine sog. Schulterorthese für den rechten Arm tragen. Ausserdem konnte auch eine deutliche Erkältung nicht widerstehen, sich dazu zu gesellen. Gleichwohl geht es aufwärts.

Ich plane, ab der zweiten Dezemberwoche wieder Praxistermine wahrzunehmen und habe dies auch auf meinem Praxis AB angekündigt.

Mit vielen lieben Grüßen

Heiko Hinrichs

 

02.Nov.2022

Aufstellungstag 05. November in Bremen

Die 6 Aufstellungsplätze sind bereits belegt. Plätze für teilnehmende BeobachterInnen sind noch vohanden. Kosten: 80,- Euro.

Siehe auch meine Infos im Blog vom 18.11.2021

 

10.Mai.2022

Meinungen - Deinungen - Seinungen

"Unterscheide stets: Meinungen - Deinungen - Seinungen"

"Wir leben in einer Zeit, in der jeder seine Meinung zu allem Möglichen abgeben kann - vor allem im Internet.
Dabei wird jedoch gerne vergessen, wie schnell aus Meinungen verletzende Urteile werden und wie rasant diese sich verbreiten können. Mach dir bewusst, dass in jeder Meinung viel "mein" steckt, sie also immer erst die Einstellung und Gefühle desjenigen verrät, der sie äußert. Entscheide dann sorgfältig, ob und wie viel du dir die Deinung deines Gegenübers oder die Seinung eines Fremden aneignest, bevor du dir daraus deine Meinung bildest und sie preisgibst."

Aus: "Der Lebensfreude Kalender 2022"

 

30.Mär.2022

Wenn du Angst hast - oder: Angstmacher

Wenn du Angst hast, kann ich dich bestimmen,
wenn du Angst hast, dann bist du ganz klein.
Wenn du Angst hast, gibt es kein Entrinnen,
wenn du Angst hast, bist du immer mein.

Wenn du Angst hast, glaubst du mir fast alles,
wenn du Angst hast, auch wenn's Unsinn ist.
Und ich sorg', im Falle eine Falles,
ganz dafür, dass du es nie vergisst.

Wenn du Angst hast, kann ich alles machen,
weil du Angst hast, hab ich dich so gern.
Wenn du Angst hast, wirst du nicht mehr lachen,
wenn du Angst hast, bist du dir selber fern.

Wenn du Angst hast, kannst du nicht mehr denken,
wenn du Angst hast, wird dir alles schwer.
Wenn du Angst hast, kann ich dich gut lenken
und dann läufst du mir fein hinterher.

Nur das Eine musst du mir versprechen,
dass du niemals diese Angst verlierst!
Ich würde völlig auseinander brechen,
wenn du groß bist und nicht mehr auf mich hörst.

Dann wärst du frei und könntest wirklich leben
und ich selber hätte nichts zu tun.
Du würdest nur nach Glück und Freude streben
und wärst gegen meine eigene Angst immun.

HH 2022

 

10.Jan.2022

Eine Geschichte zum neuen Jahr

In einer alten Zen Geschichte kam ein Meister mit seinem Gefolge in einen Ort, wo sich die Bewohner sehr merkwürdig verhielten.
Sie waren einerseits sehr ängstlich, aber gleichzeitig auch aggressiv. Irgendwie freundlich, aber auch misstrauisch.
Der Meister und seine Schüler waren von der Reise durstig und man führte sie zu einem Brunnen und ermunterte sie, vom Wasser zu trinken. Das Wasser roch aber merkwürdig und der Meister riet seinen Schülern davon ab, es zu trinken, es sei vergiftet.
Da wurden die Bewohner böse und meinten, der Meister und seine Leute seien gefährliche Irre und man müsse sie einsperren. Aber wenn sie von dem Wasser im Brunnen trinken würden, wäre alles wieder gut.
Nun gibt es zwei Versionen über das Ende der Geschichte:
Die erste Version besagte, dass sich der Zen Meister und seine Schüler weigerten, vom Wasser zu trinken und gehen wollten. Daraufhin wurden sie von den Bewohnern gepackt und bei Todesandrohnung gezwungen, das Wasser zu trinken. Dann wurden sie genau so merkwürdig wie die Anderen und wurden in Ruhe gelassen.
In der zweiten Version bot sich der Meister an, als erster vom Wasser zu trinken und man willigte ein. Nach dem ersten Schluck gebärdete er sich völlig verrückt und lachte und weinte zugleich. Daraufhin duften die Schüler mit ihm abziehen. Die Schüler waren entsetzt und trauerten um ihren Meister. Als sie die Ortsgrenze erreicht hatten, war der Meister plötzlich wieder er selbst und lachte. Er berichtete, dass das Wasser ihm nichts anhaben konnte und er den Verrückten nur gespielt habe.
"Wenn du mit dir verbunden bist und wach bleibst, kann dir etwas Ungutes nur schwer etwas anhaben"...

 

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