Systemische Therapie
Im Family-Blog gibt es Neuigkeiten zu Themen des Instituts Family Affair und der systemisch-phänomenologischen Therapie
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12.Okt..2017

Aufstellungstage 2017 in Bremen

Unsere klassischen, bewährten und beliebten Bremer Aufstellungstage finden etwa zweimonatlich Samstags bzw. Samstag und Sonntag von 10.00 - 19.00 Uhr statt.
Es sind Plätze für eigene Aufstellungen vorhanden,ebenso sind teilnehmende Beobachter (Stellvertreter) willkommen. Der Tag kostet mit eigener Aufstellung 150,- Euro und für teilnehmende Beobachter 70,- Euro.

Die aktuellen Termine 2017:

28.10., 02.12.

  • Es gibt das Angebot "Bring' jemanden mit", wo zu diesem Tag ein Familienmitglied, Partner oder Freund mitgebracht werden kann, die / der selbst nicht aufstellt, aber als Vertrauter zusätzliche Sicherheit und Stabilität vermitteln kann. Der Gesamtpreis für beide beträgt hierbei 190 Euro.

Ort: Praxis Nickel, Schellong, Wölk, Friedrich-Karl-Str. 21, 28205 Bremen
Infos / Anmeldungen auf www.familyaffair.de (Kontakt / Anmeldung), über institut@familyaffair.de oder Tel. 0421 - 43 41 711.

 

10.Okt..2017

Aus- und Weiterbildung in systemisch-phänomenologischer Aufstellungsarbeit (Basiskurs) 2017-2018

Derzeit biete ich einen neuen Basiskurs unserer Aus- und Weiterbildung in systemisch-phänomenologischer Beratung / Therapie (Aufstellungsarbeit) an.

Das phänomenologische Vorgehen beruht auf dem „Wahr-nehmen“ eines Systems in der wörtlichen Bedeutung. Dadurch können meist unbewusste Regeln und Strukturen erkannt, verdeutlicht und in ihrer Sinnhaftigkeit entsprechend gewürdigt und verändert werden. Diese Regelkreise, von Bert Hellinger „Ordnungen der Liebe“ genannt, wirken tiefgreifend über Generationen im Kern, der Seele der Familie und anderen Systemen.

Die Ausbildung ist für Menschen sowohl zur Erweiterung und Vertiefung ihrer beraterischen (psychotherapeutischen) Kompetenz geeignet, als auch zur persönlichen Reflexion / Selbsterfahrung. Sie umfasst insgesamt 10 Wochenendseminare in zweimonatigem Abstand und endet im August 2018.
Die Kosten betragen
2.700,- Euro, es gibt verschiedene Zahlungsmodalitäten. Das Training findet sowohl in der Praxis Hermannstr. 104, Bremen, als auch im Alleins e.V., Buntentorsteinweg 21 (Eingang Meyerstr. 4), Bremen statt.

Weitere Informationen unter "Termine"

 

10.Okt..2017

Weiterbildung "Körperzentrierte Aufstellungsarbeit" (Traumatherapeutische Anwendungen in Systemaufstellungen)

  • Ich biete diese spezielle Weiterbildung mit 4 Seminaren über 9 Monate wieder im kommenden Jahr 2018 in Bremen an. Basis der Weiterbildung ist die von Bert Hellinger konzipierte phänomenologischen Sicht- und Handlungsweise, in Verbindung mit den Erkenntnissen von Dr. Peter Levine, Biophysiker und Psychologe aus den USA, welcher die körperorientierte Anwendung Somatic Experiencing® entwickelte. Diese Arbeit hat bei der Behandlung von Schock-und Entwicklungstraumata gute nachhaltige Wirkungenerzielt, da sie unmittelbar am Nervensystem ansetzt und die ureigenen körperlichen Schutz- und Notfallprogramme berücksichtigt.

    Die Grundidee der Aufstellungsarbeit ist, im Familiensystem ruhende, emotional nicht tolerierbare und oft verdrängte Erlebnisse im System zu finden und damit verbundene Verstrickungen so weit wie möglich aufzulösen. Mit der Auflösung entsteht ein neues Bild, das im besten Fall nachhaltige Auswirkungen auf das Leben des Klienten und manchmal sogar auf andere Mitglieder des Systems hat.

    Nach langjähriger Aufstellungspraxis ist für mich immer wieder die Frage, wie wir als Aufstellungsleiter die Nachhaltigkeit der heilsamen Erlebnisse für unsere Klienten sicher stellen können. Denn je mehr über die Zusammenhänge von Bindung, frühkindlicher Erfahrung, Neurobiologie und überwältigenden Lebenserfahrungen bekannt wird, um so klarer zeigt sich, dass die Aufstellungsarbeit von diesen Erkenntnissen nachhaltig profitieren kann.

    Klar wird dann auch, dass sowohl ein ganzes System als auch ihre einzelnen Mitglieder auf Stress jeglicher Form unterschiedlich reagieren. Die einen haben genügend Widerstandskraft (Resilienz), um problematische Situationen zu meistern, andere verzweifeln daran, seelisch und körperlich. Insofern ist der Klient, der eine „gute Lösung“ nicht annehmen kann, nicht „schuld“, sondern aufgrund seines überforderten Nervensystems schlicht nicht in der Lage.

    Das Seminar soll das Augenmerk auf die Befindlichkeit des Klienten richten, auf die Wahrnehmung, Unterstützung und Erweiterung seiner gegenwärtigen Möglichkeiten und Ressourcen.

    Methoden: Erkenntnisse aus der Aufstellungsarbeit und der körperorientierten Traumatherapie Somatic Experiencing® nach Dr. Peter Levine.

    Die Weiterbildung ist sowohl für Aufsteller als auch für interessierte Laien geeignet. Sie findet in der Praxis Hermannstr. 104, Bremen, statt.                                                          
     

  • Termine: Werden in Kürze bekannt gegeben

    Zeiten: Freitag von 17.30 – 21.00 Uhr, Samstag von 10.00 – 18.00 Uhr, Sonntag von 09.30 – 16.30 Uhr. 

  • Kosten: 1.120,- € (280,- € pro Seminar).

    Weitere Informationen unter "Termine"

 

15.Juni.2017

19.-24.07.2017 - 9. Sommerworkshop in Polen: "Konstruktives Streiten: Erfrischende Klarheit oder existentielle Gefahr?“

Erlaube ich mir, eine andere Meinung als mein Gegenüber zu haben? Kann ich mich gut mit Anderen auseinandersetzen und bin mir meiner selbst und meiner Position sicher? Oder fürchte ich mich vor jeglicher Auseinandersetzung und ziehe mich zurück oder gebe nach, wenn Streit am Horizont auftritt? Habe ich vielleicht als Kind destruktive Situationen zwischen meinen Eltern miterlebt? Oder in späteren Beziehungen?

 

Der Preis für die Vermeidung einer angstbesetzten Situation ist oft hoch, wenn ich zwangsweise immer „um des lieben Friedens willen“ agieren muss und damit auf wertvolle Kraftanteile für mich selbst verzichte.

 

Wir werden zu diesem Thema in einem achtsamen Raum eine künftig für uns passende Haltung entwickeln und ausprobieren.

 

 

 

Was können wir in diesem Workshop erreichen, bzw. was ist der Gewinn der Teilnahme?

Wir haben die Möglichkeit, unsere Haltung zum Leben in unterschiedlichen Situationen aus verschiedenen Perspektiven zu betrachten und festzustellen, ob wir uns in unserer Gesamtheit uneingeschränkt annehmen und wertschätzen können.

- Erlaube ich mir auch ein "Nein" in meinem Leben oder bin ich auf ein ständiges "Ja" verpflichtet? Bin ich bei einem "Nein" vor mir selbst und anderen "böse", "undankbar" oder "eigensinnig"?

- Habe ich Angst vor Streit? Schlechte Erfahrungen gemacht? Sehe ich schon bei einer anderen Meinung Gefahr heraufziehen?

- Kenne ich Sicherheit? War sie mal vorhanden und ist verloren gegangen? Oder ist sie mir unbekannt? Wie wäre es, sich diesem Gefühl von Sicherheit in kleinen Schritten anzunähern?

- Kenne oder kannte ich Geborgenheit? In mir selbst oder in einer anderen Person? Wie war das? Und wie könnte es sich anfühlen?

- "Spieglein, Spieglein an der Wand": Wie betrachte ich mich selbst? Bin ich mir selbst ein verständnisvoller warmherziger Freund oder ein harter nörgelnder Kritiker?

Diese und weitere Fragen und ehrliche Antworten bringen Bewegung in meine Lebensgestaltung und können zu einer befriedigenden Neuordnung der einzelnen Bereiche ermutigen. Das Resultat: Zunehmende Lebensfreude und das Gefühl, zum richtigen Zeitpunkt am richtigen Platz zu sein.

 

 

 

22.März.2017

Eine gute Balance des Nervensystems ist Voraussetzung für eine wirksame therapeutische Arbeit

In der therapeutischen Arbeit ist das Resonanzprinzip ein wichtiges Merkmal, die Beziehungsqualität zwischen Therapeut und Klient zu erkennen und zu nutzen. Zum Verständnis von Beziehungsmustern ist neben den bekannten Übertragungsphänomenen das bewußte Spüren und Wahrnehmen ein bedeutsamer Faktor. Ebenso unterstützt es bei der Verdeutlichung, Klärung, Neubewertung und Lösung des zu bearbeitenden Problems im gegenwärtigen Moment.

Voraussetzung für einen wirksamen therapeutischen Prozeß ist die Fähigkeit des Therapeuten, sein eigenes Nervensystem zu regulieren und zu stabilisieren. Dies geschieht vor allem durch die Entwicklung des sogenannten "Spürbewußtseins" (felt sense), der körperlich bewußt gemachten ganzheitlichen Wahrnehmung von sich selbst. Der Begriff "felt sense" wurde durch Eugene Gendlin, Begründer des Focusing, geprägt. Der eigene Prozeß befähigt denTherapeuten, noch reflektierter und sensibler auf die Prozesse des Klienten einzuwirken.

An diesem Tag vermittle ich Grundtechniken zur Regulierung des eigenen Nervensystems und wir arbeiten an der Entwicklung bzw. Erweiterung des felt sense. Dies geschieht durch Eigenerforschung, Partner- und Gruppenarbeit.
Darüber hinaus findet das Erfahrene und Erlernte exemplarische Anwendung im prozeßhaften Ablauf mit Klienten.

Dieser Workshop ist auch als Einstieg in die Weiterbildung "Körperzentrierte Aufstellungsarbeit" (Mai 2017 - Januar 2018) geeignet.

Ort: Bremen, Praxis Hermannstr. 104
Datum: Samstag, 25.03.2017
Zeiten: 10.00 - 19.00 Uhr
Kosten: 150,- Euro

 

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